Gemeinschaftsstiftung Bolivianisches Kinderhilfswerk

Blog

Julibrief 2020

Liebe Paten und Mitstreiter in der Corona-Pandemie!

Die Armen in der Welt leiden besonders unter der Quarantäne und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit. Im CEMVA-Projekt betrifft es besonders die Erzieherinnen der geschlossenen  Kinderkrippen, die Familien der Patenkinder, die Köchinnen des Schülermittagstisch und die vom CEMVA Programm betreuten Kinder. Sie fragen immer wieder: wann wird der Schülermittagstisch geöffnet? Sie langweilen sich zu Hause und wollen mehr und mehr essen, sagen die Mütter.

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Frohe Ostern in den vier Wänden!

Liebe Quarantäne-Covid19-Kameraden,

Hier in Sucre wacht die Polizei streng, dass ja die Straßen seelenlos bleiben. Den übriggebliebenen Freiwilligen aus Dänemark, musste ich, zusammen mit meinem Ziehsohn, durch eindringliche Worte auf der Polizeistation loseisen, ohne für ihr Vergehen je 500 Bs bezahlen zu müssen.

Es ist bewundernswürdig wie strikt sich die Bevölkerung an das Ausgehverbot in Sucre hält. Damit der Freiwillige allein in dem „Weltwärtshaus“ nicht trübsinnig wird, habe ich ihm einen Achtzehnjährigen aus der Nachbarschaft dazugesellt. Ich habe den beiden die Aufgabe gestellt, die Sachen der überstürzt abgereisten deutschen Freiwilligen durchzuforsten, die Wände neu zu streichen und den Regenbogen auf der dem Garten zugewandten Hausseite zu erneuern. Ein Maler aus der Nachbarschaft half dabei.

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Individueller Freiwilligendienst im Projekt CEMVA

Ich heisse Verena und komme aus der Schweiz. Im Januar 2020 habe ich mein Pensionsalter erreicht. Ich wusste, sobald ich pensioniert bin, möchte ich an einem Hilfsprojekt mit Kindern in Südamerika teilnehmen. Deshalb habe ich auf dem Internet recherchiert und bin dabei auf das Bolivianische Kinderhilfswerk (BKHW) in Sucre gestossen. Der Beschrieb der verschiedenen Projekte hat mir sehr gefallen. Auch ist als 'Individuelle Freiwillige' das Alter unbeschränkt, aber ein Mindestaufenthalt von 3 Monaten Voraussetzung. Und das war genau das Richtige für mich. Also bin ich im Mai 2019 nach Stuttgart, wo sich der Sitz des Bolivianischen Kinderhilfswerks befindet, gereist. Nach diesem Besuch haben meine Vorbereitungen für das Abenteuer begonnen. Reisedatum: 15. Februar 2020, Rückreise 15. Mai 2020.

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Januarbrief 2020

Liebe Freunde,

Ihr habt uns auch wieder im letzten Jahr, wie all die Jahre davor, treu begleitet. Wir wollen Euch berichten, was wir im vergangenen Jahr erreichen konnten und was uns in diesem Jahr an Einsatz bevorsteht. In unserer Vorstandssitzung vom 29.1.2020 haben wir Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten. Wir konnten alle unsere Teilprojekte dank einer weiteren einmaligen Hilfe des sich schon verabschiedeten Vereins Jugend und Sozialarbeit in Bolivien und mit der Unterstützung von Patenschaften, auch von Kleiderspenden, ohne Defizit über die Runden bringen.

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Novemberbrief 2019

Liebe Patinnen und Paten,

Das Schuljahr 2019 geht langsam dem Ende zu. Nach den Präsidentschaftswahlen am 20. Oktober verschlechterte sich generell die Lage in Bolivien. Erfolgreich war jedoch unser jährlicher Ausflug mit den beiden Schülermittagstischen aus Villa Armonia A und Villa Alegria. Heuer ging es nach Katalla, einer wunderschönen Anlage mit zwei Schwimmbädern, Sportplätzen und einem kleinen Spielplatz. Zusammen mit ein paar Erzieherinnen der Kindertagestätten und dem Verwaltungspersonal starteten wir unseren Ausflug am Morgen des 24. Oktobers.

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Sommerbrief Juni 2019

Liebe Patinnen und Paten, liebe Spenderinnen und Spender,

das Schuljahr 2019 hat in Bolivien im Monat Februar begonnen, bei CEMVA (Centro Educativo Multifuncional Villa Armonia) gab es vorher ein vierwöchiges Ferienprogramm für die Kinder im Viertel Villa Armonia, das von unseren Freiwilligen organisiert wurde.Die Kinder hatten die Gelegenheit nachmittags von 14-16 Uhr an unserem Ferienprogramm kostenlos teilzunehmen und bekamen anschließend auch eine kleine Vesper. Das Ferienprogramm beinhaltete eine Vielfalt an Aktivitäten. Pro Tag kamen durchschnittlich 40 Kinder im Alter von 1 bis 13 Jahren. Es waren sehr erfolgreiche 4 Wochen für CEMVA und für die Freiwilligen.

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Weihnachtsbrief 2018

Liebe Paten und Spender,

wir haben in diesem Jahr in den drei Kinderkrippen (Alegria, Villa Armonia A und B), den beiden Schülermittagstischen (Alegria und Comedor) und den zwei Gruppen mit Hausaufgabenbetreuung 276 Kindern geholfen.

Euer Beitrag hat in den Kinderkrippen und Mittagstischen für Schüler der unteren Klassen 134 Kindern ein nahrhaftes, wachstumsförderndes Essen mit garantiert, jedoch es nur zu 25% abgedeckt. In den Kinderkrippen trägt der Staat die Hälfte der Kosten, die Paten und die Eltern bestreiten mit ihrem Monatsbeitrag 25% und den Rest müssen größere Sonderspenden abdecken. Ein Mittagessen mit Suppe, einem Hauptgericht, Getränk und Nachtisch kostet 17 Bs (2 €), d.h. im Monat 47 €. Unser ganz besonderer Dank gilt dem Verein Jugend und Sozialarbeit in Bolivien, der das CEMVA-Projekt von Anfang an unterstützt und es trotz seiner Schließung noch bedacht hat.

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Weihnachtsbrief 2017

Liebe Freunde in Deutschland,

Ein arbeitsreiches Jahr geht zu Ende, und was sich hier im CEMVA-Projekt ereignet hat, ist Folgendes: Vom Land ziehen viele Familien an den nördlichen Stadtrand von Sucre. Sie suchen vor allem Arbeit, Schulbildung für ihre Kinder und Gesundheitsfürsorge. Der Vorort Villa Armonía hat sich im Laufe der Jahre daher so vergrössert, dass ein von CEMVA geführtes soziales, integrales Gesundheitszentrum als Anlaufstelle für die vom Land zugezogene Bevölkerung unter Mitarbeit der staatlichen Gesundheitsbehörde und des Bürgermeisteramtes dringend gebraucht wird. So hat sich ein weiteres Teilprojekt zu den schon bestehenden CEMVA-Projekten gesellt. Es gilt der Gesundheitsfürsoge und trägt den Namen CISSVA (Centro Integral de Medicina Social Villa Armonía).

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