Gemeinschaftsstiftung Bolivianisches Kinderhilfswerk

Julibrief 2020

Liebe Paten und Mitstreiter in der Corona-Pandemie!

Die Armen in der Welt leiden besonders unter der Quarantäne und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit. Im CEMVA-Projekt betrifft es besonders die Erzieherinnen der geschlossenen  Kinderkrippen, die Familien der Patenkinder, die Köchinnen des Schülermittagstisch und die vom CEMVA Programm betreuten Kinder. Sie fragen immer wieder: wann wird der Schülermittagstisch geöffnet? Sie langweilen sich zu Hause und wollen mehr und mehr essen, sagen die Mütter.

Der Patenschaftsbeitrag wurde seit Mitte März den Familien direkt ausgezahlt. Auch die vorsorglich gekauften Lebensmittel lassen wir jetzt den Familien zukommen, zusammen mit Kleiderspenden, die  hier in der Stadt gesammelt wurden.

Leider darf kein Unterricht gegeben werden. Wir raten aber  bei Hausbesuchen den älteren Geschwistern, sich um die jüngeren zu kümmern. Von 6 Uhr morgens bis 15 Uhr darf  jetzt wieder gearbeitet werden.

Fahrgelegenheit gibt es jedoch nur von 6 bis 8 Uhr und von 12  bis 15 Uhr und nur für Privatfahrzeuge. Es  ist Pflicht den Mund- und Nasenschutz zu tragen und sich die Hände des Öfteren gründlichst  zu waschen.

Ausgaben für Desinfektionsmittel stehen an und Versammlungen sind verboten.

Wir werden in den  kommenden Monaten auch noch auf den Schul-, Krippen- und Kindergartenbetrieb warten müssen. Der Kontakt zu den Patenkindern und  ihren Familien  wird weiterhin aufrechterhalten. Allen Paten und Spendern vielen herzlichen Dank im Namen der begünstigten Familien.

Fotos: Julio Cesar Apaza Huaygua